Die Hölle von Q – verdient zumindest teilweise diesen Namen😊

Q steht für Qued­lin­burg und damit für Tri­ath­lon mit eini­gen Höhen­me­tern im Harz.

Zuerst ein­mal war es eine lie­be­voll orga­ni­sier­te Mit­tel­di­stanz mit ca. 500 Teilnehmer*innen. Die Aus­wahl des Stre­cken­ver­laufs hat tol­le Land­schaft und vie­le Anstie­ge auf dem Rad zum Ziel, nicht aber eine ein­fa­che Logis­tik, denn bei­de Wech­sel­zo­nen (WZ 1 am Dit­fur­ter See, WZ 2 in Tha­le) und das Ziel im Herz von Qued­lin­burg sind an unter­schied­li­chen Orten. Das ist für Supporter*innen eine Her­aus­for­de­rung! Ohne die­se ist es nach dem Wett­kampf etwas anspruchs­voll, wobei es Shut­tle-Ange­bo­te gibt.

Kurz zusam­men­ge­fasst ist der Dit­fur­ter See mit dem Schwim­men zum Son­nen­auf­gang wun­der­schön und in die­sem Jahr mit 19 Grad ange­nehm und deut­lich wär­mer als die Luft. Auf dem Rad fol­gen zunächst 30 leicht hüge­li­ge Kilo­me­ter mit ganz unter­schied­li­chen Belä­gen, bevor der ers­te anspruchs­vol­le Anstieg beginnt. Die ins­ge­samt 1400 Höhen­me­ter auf dem Rad mit dem steils­ten Anstieg am Ende von Qued­lin­burg hin­auf nach Fried­richs­brunn und dann die schnel­le Abfahrt wie­der hin­un­ter sind her­aus­for­dernd und eine gute Ver­pfle­gung und Ein­tei­lung der Kräf­te wich­tig. Das will vor­ge­plant wer­den, da es nur eine Rad­ver­pfle­gung gibt, die bei Kilo­me­ter 55 und 75 ange­fah­ren wird.

Die Lauf­stre­cke erscheint mit 200 Höhen­me­tern nach dem Rad­fah­ren ver­gleichs­wei­se flach, aller­dings machen dann doch eini­ge Anstie­ge und stei­le Berg­ab­stü­cke mit holp­ri­gen Feld­we­gen und gro­bem Kopf­stein­pflas­ter auch die­se etwas höl­lisch zu lau­fen und am Ende war­ten in Qued­lin­burg kurz vor dem Ziel noch zwei rich­tig stei­le Sti­che hoch zum Mün­zen­berg und zum Schlossberg.

Mein Wett­kampf­tag begann mit einem schnel­len Schwim­men und Rad­fah­ren, deut­lich schnel­ler als bei mei­ner Prä­mie­re 2020, der Lauf war etwas zäh, aber am Ende kamen auf den letz­ten eher fla­chen Stü­cken die Bei­ne doch noch gut ins Rollen.

Mit 34:36min für 2 Kilo­me­ter Schwim­men, 3:04:47 auf dem Rad und 1:57:08 für den eher lan­gen Halb­ma­ra­thon wur­de es für mich Platz 9 im Damen­feld und der Gewinn der AK 50😊.