Neue Bestzeit beim HM in Hannover

In Vor­be­rei­tung auf mei­ne ers­te Mit­tel­di­stanz konn­te ich mit einem wich­ti­gen Zwi­schen­ziel — mei­nem zwei­ten Halb­ma­ra­thon in Han­no­ver am 12. April — bereits einen per­sön­li­chen Erfolg feiern.

Mei­ne Sai­son begann Mit­te Novem­ber mit dem drit­ten Jahr struk­tu­rier­ten Trai­nings nach den Plä­nen von Uwe. Der Fokus lag bis zum Halb­ma­ra­thon auf dem Lau­fen. Dank nur weni­ger Trai­nings­aus­fäl­le konn­te ich den Win­ter nahe­zu durch­ge­hend trai­nie­ren und mei­ne Lauf­form hat sich auch im drit­ten Jahr unter Uwes Anlei­tung wei­ter verbessert.

Einen ers­ten Ein­druck mei­ner Wett­kampf­form bekam ich beim Alt­warm­bü­che­ner Lauf Anfang März. Ich ging das Ren­nen zunächst schnel­ler an als geplant und hat­te zwi­schen­zeit­lich Zwei­fel, ob ich das Tem­po bis zum Ende hal­ten kann. Am Ende konn­te ich jedoch den ers­ten und letz­ten Kilo­me­ter im glei­chen Tem­po lau­fen — ein kla­res Zei­chen für mei­ne gute Form.

Drei Wochen spä­ter folg­te ein wei­te­rer 10-km-Lauf als Leis­tungs­test, nach zwei inten­si­ven Wochen Tri­ath­lon­trai­ning. Dabei konn­te ich mei­ne Leis­tung noch ein­mal stei­gern und stell­te mit einem star­ken End­spurt auf dem letz­ten Kilo­me­ter eine neue per­sön­li­che Best­zeit auf.

Nach einer wei­te­ren Trai­nings­wo­che mit hoher Belas­tung folg­ten zwei Wochen Tape­ring, bevor der ers­te Sai­son­hö­he­punkt anstand. Auf­grund der guten Trai­nings­ent­wick­lung war ich zuver­sicht­lich, den Halb­ma­ra­thon in unter 1:50 Stun­den zu lau­fen. Auch Uwe bestä­tig­te die­se Ein­schät­zung — unter opti­ma­len Bedin­gun­gen sei sogar viel­leicht eine Zeit von 1:45 möglich.

Ich hielt mich an die Vor­ga­ben für die Anfangs­ki­lo­me­ter und woll­te dann sehen, wie sich das Ren­nen ent­wi­ckelt. Und es lief wirk­lich gut: Trotz zwei­er kur­zer Tiefs — ver­ur­sacht durch Sei­ten­sti­che nach zu schnel­lem Trin­ken und zuneh­mend müde wer­den­de Bei­ne — konn­te ich ein kon­stan­tes Tem­po hal­ten und am Ende sogar noch einen leich­ten End­spurt setzen.

Im Ziel stand schließ­lich eine Zeit von 1:45:17 — eine Ver­bes­se­rung um fast sechs Minu­ten im Ver­gleich zum Vorjahr.

Die Vor­be­rei­tung mit Uwe hat damit bes­tens funk­tio­niert und gibt mir Selbst­ver­trau­en für mei­ne ers­te Mit­tel­di­stanz. Jetzt freue ich mich auf die kom­men­den Trai­nings und die wei­te­re gemein­sa­me Arbeit an mei­ner Form.


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